Hat die Zeit das Kleid des Leides
Ausgezogen und das Kleid des
Lachens endlich angelegt?
Sieh die Welt im Byssuskleide
Hingelehnt in Gold und Seide,
Wie sie ihre Glieder regt!
Sieh am Strome das Gefilde,
Das mit Gozens schönem Schilde
Seine bunten Ufer hüllt;
Und der Steppe Blumenbeete
Und die alten Trümmerstädte,
Die ein goldnes Leuchten füllt;
Und am Strand die süßen Frauen,
Gleich Gazellen anzuschauen,
Nur nicht so geschwind zu Fuß:
Denn an ihren Armen hängen
Spangen, und den Schritt beengen
Güldner Ketten Klingegruß.
Ach, schon ist das Herz gefangen,
Und des Alters bleiche Wangen
Sind vergessen auf der Flur:
In Aegyptens Paradiese,
An dem Strome, auf der Wiese,
Denk ich meiner Jugend nur!